Die Geraer Orangerie ist eine spätbarocke
Zweiflügelanlage im ehemaligen Küchengarten der Fürsten Reuß jüngere Linie. Das
Orangen- und Gewächshaus wurde in den Jahren von 1729 bis 1732 und 1748/49 nach
Plänen des fürstlich-sächsischen Landesbaumeisters Gottfried Heinrich Krohne
erbaut. Im Laufe einer wechselvollen Geschichte diente es als Lazarett und
Pferdestall, Turnhalle und Lokal, zuletzt als Domizil des Geraer Kunstvereins.
Seit 1972 beherbergt die Orangerie die Kunstsammlung Gera.
Die beiden Seitenflügel und zwei Festsäle
im Mitteltrakt bieten mit einer Ausstellungsfläche von knapp 1000 Quadratmetern Platz
für die Schausammlung und für ein anspruchsvolles
Sonderausstellungsprogramm.